Minijobs sind nicht krisenfest – über 900 Minijobs gingen im Corona-Jahr verloren

Minijobs sind nicht krisenfest - über 900 Minijobs gingen im Corona-Jahr verloren

💶 Für viele sind Minijobs ein gute Möglichkeit um zusätzliches Geld zu verdienen.
Durch die Coronakrise ging nun auch die Anzahl an Minijobs drastisch zurück. Alleine im Landkreis Schwäbisch Hall verlor man ca. 900 Minijobs, so zeigen es die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

🤵‍♂️ „Der Rückgang zeigt, dass Minijobs alles andere als krisenfest sind. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld haben“, kritisiert Mike Paul. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Stuttgart fordert, Lehren aus der Pandemie zu ziehen und Betroffene besser zu schützen. Minijobs müssten ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden.

„Die Politik setzt mit den abgabenfreien Minijobs schon seit Jahren falsche Anreize. Die Corona-Krise hat klargemacht, dass diese Stellen eine arbeitsmarktpolitische Sackgasse sind. Es ist höchste Zeit, die Sozialversicherungsfreiheit für 450-Euro-Jobs abzuschaffen“, so Paul.

❗️ Die von der Union geforderte Anhebung der Verdienstgrenze auf 550 Euro sei hingegen der falsche Weg und würde die prekäre Beschäftigung ausbauen, statt sie einzudämmen, warnt die IG BAU.

Quelle: IG BAU
Foto: Privat

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