Personal-Schwund in Gaststätten – Supermarktkasse statt Biertheke

Personal-Schwund in Gaststätten - Supermarktkasse statt Biertheke

🏨 Hotels und Gaststätten verzeichnen durch die Corona-Pandemie einen dramatischen Rückgang der Arbeitskräfte.

☕️ Innerhalb des letzten Jahres sind es im Landkreis Schwäbisch Hall rund 400 Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte weniger geworden.
Das entspricht jedem siebten Beschäftigten in der Branche, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten berichtet.

🍸 Nun müssen die Arbeitsbedingungen und Löhne verbessert werden, so die Gewerkschaft.

👉 Wirte und Hoteliers hätten nun die Chance, die Branche neu aufzustellen. Zwar seien viele Firmen nach wie vor schwer durch die Pandemie getroffen. Doch wer künftig überhaupt noch Fachleute gewinnen wolle, müsse jetzt umdenken und sich zu armutsfesten Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen bekennen.

🙎‍♂️ Die Gewerkschaft NGG verweist zudem auf die umfassenden Finanzhilfen des Staates für angeschlagene Betriebe. Hotels und Gaststätten können sich im Rahmen der Überbrückungshilfen in diesem Monat bis zu 60 Prozent der Personalkosten bezuschussen lassen, wenn sie Angestellte aus der Kurzarbeit zurückholen (Restart-Prämie). „Klar ist: Köchinnen, Kellner & Co. freuen sich darauf, endlich wieder Gäste empfangen zu können. Viele arbeiten mit großer Leidenschaft im Service. Auf diese Motivation können die Betriebe bauen – und sollten das Personal nicht erneut durch prekäre Löhne und schlechte Arbeitszeiten verprellen“, so Burkhard Siebert, Geschäftsführer der NGG- Region Heilbronn.

Quelle: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Foto: NGG

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